Das einseitige Abkommen

MitmachBlog

Liebe LeserInnen,

die Sonne scheint.

Ich betrete vorsichtig den kleinen Balkon, der sich vor meinem Küchenfenster befindet.
Obgleich der Balkon nur knapp zwei Quadratmeter groß ist, lassen sich zwei Schwanzmeisen von meiner Anwesenheit nicht stören. Nach einem kurzen Moment der Irritation flattern sie aus einem nahe gelegenen Gebüsch wieder herbei und zuppeln weiter an den Futterbehältnissen herum, die ich zu diesem Zweck aufgehängt habe.

Ich blinzle in die Sonne. Es ist kalt.

Ein blechernes Rumpeln, gefolgt von einem lauten Klirren verscheucht meine gefiederten Freunde und reißt mich aus den Gedanken.

Mein Nachbar vom Planeten Dings hat seinen Balkon betreten. Er ist offenbar gegen die verzinkte Gießkanne gestoßen und diese fiel auf den Kasten mit den leeren Bierflaschen, der dort schon seit dem Herbst des vergangenen Jahres herumsteht.

„Hast du meinen Link gekriegt?“, fragt mein Nachbar, nachdem er mich entdeckt hat.

„Ich wünsche dir auch einen guten Tag.“, entgegne ich.

Mein…

Ursprünglichen Post anzeigen 238 weitere Wörter

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4 Gedanken zu “Das einseitige Abkommen

  1. Schmunzel. Da hat man nach einem Ingwertee sicher gaanz viel zu tun. 😉

    … Manche Menschen scheinen „unausweichlich“ zu sein. 😉

    Also, leicht abgewandelt:

    „Gott gebe Dir die Gelassenheit,
    Menschen hinzunehmen, die Du nicht ändern kannst,
    den Mut, Menschen zu ändern, die Du ändern kannst,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

    Liebe Grüße,
    Frank

    Gefällt 1 Person

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