Zaubernussecken

In unserem Verein feiern wir seit einigen Jahren im Januar einen Neujahrsempfang. Der Vorstand lädt alle neuen Vereinsmitglieder zusammen mit den Ehrenmitgliedern und den Mitgliedern ein, die im vergangenen Jahr besonders viele Stunden ehrenamtlich Arbeit geleistet haben.

Der Vorstandsvorsitzende nutzt diese Gelegenheit zu einem kleinen Jahresrückblick, abseits eines förmlichen Geschäftsberichtes und gibt eine kurze Vorschau auf die künftigen Arbeitseinsätze und natürlich auf die geplanten Vereinsfeste. Auch einen Vereinsausflug soll es wieder geben.

Zu lange darf sich der Vorstand allerdings nicht bei der Vorrede aufhalten, denn der Kaffee ist schon ausgeschenkt. Der Glühwein duftet verführerisch aus dem elektrisch beheizten Kessel und die ersten Gartenfreunde haben schon den einen oder anderen Keks verputzt. Endlich hebt der Vorsitzende sein Sektglas und nach dem gemeinsamen Prosit auf das neue Gartenjahr hebt ein geschäftiges Klappern und Schwatzen an.
Erst als die Gartenfachberaterin die Fragebögen für ein Gartenquiz verteilt, wird es etwas ruhiger. Jeder, der weiß, in welchem Abstand zur Parzellengrenze eine Süßkirsche mindestens gepflanzt werden muss oder ob sich Kartoffeln und Erdbeeren in einem Beet vertragen, kann nun kleine Preise gewinnen.

Fester Bestandteil des Neujahrsempfangs ist auch der Auftritt unseres Zauberkünstlers. Er verblüfft die Kleingärtner gern mit Kartenkunststücken, magischen Ringen und Seilen. Nur Unkraut kann er leider nicht verschwinden lassen.
In diesem Jahr hat er mich gebeten, Nussecken zu backen.

Ich mischte 300 Gramm Weizenmehl, 600 Gramm Vollkorndinkelmehl, 360 Gramm Rohrohrzucker, den Inhalt von zwei Päckchen Vanillezucker und einem Päckchen Backpulver, schmolz 400 Gramm Margarine in einem Topf und gab sie zusammen mit zwei pürierten Äpfeln und acht Esslöffeln Wasser zu der Mehlmischung. Nach und nach verrührte ich mit einem Löffel alles zu einem Teig. Den Teigballen bestäubte ich mit Mehl und knetete ihn mit den Händen auf zwei gefettete und bemehlte Backbleche.
Anschließend strich ich acht Esslöffel Aprikosenkonfitüre auf dem Teig.

Für den Belag zerließ ich weitere 340 Gramm Margarine in einem Topf und rührte 280 Gramm Kristallzucker und 16 Gramm Vanillezucker (zwei Päckchen) hinein. Nach kurzem Aufkochen gab ich 400 Gramm gemahlene und 200 Gramm gehackte Haselnüsse sowie acht Esslöffel Wasser hinzu, verrührte alles und verteilte die Masse gleichmäßig auf dem Teig.

Dann wurde bei 175 Grad Umluft 25 Minuten im vorgeheizten Backofen gebacken und nach kurzem Abkühlen die Ecken geschnitten.

Zwei Tafeln Zartbitterschokolade ließ ich im Wasserbad schmelzen und träufelte sie mit einem Löffel über die Nussecken.

Vor der Veranstaltung überreichte ich mein Backwerk dem Magier.

Der holt sich jetzt eine Junggärtnerin als Assistentin auf die Bühne und lässt sich von ihr aus einem Hamameliszweig einen neuen Zauberstab schnitzen. Mit dem verwandelte er dann unter dem Beifall der Gartenfreunde Zaubernussblüten in Nussecken.

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Mystery Award # 3

Kurz vor Jahresende möchte ich noch schnell eine Awardnominierung abarbeiten. Denn Nominierungsschulden sind Ehrenschulden und schon die Oma sagte: Geh nicht mit Schulden in ein neues Jahr.
Der Orlfork hat mich für den Mystery-Blogger-Award nominiert. Vielen Dank dafür. Beim Olfork geht es um Spiele. Schaut doch mal bei ihm vorbei.
Da ich zu diesem Award schon hier und hier etwas geschrieben habe, spare ich mir die Regellitanei und Logo und okoto und so weiter und so fort.

Zu den Fragen vom Olfork:

1. Wenn Du ein Spiel wärst, welches wäre es und warum?
Ganz klar „Ran ans Beet“, warum dürfte klar sein.

2. Kannst Du verlieren?
Immer gewinnen wäre vermutlich auch irgendwann langweilig.

3. Welches Buch/Hörbuch liest/hörst Du gerade?
„Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari

4. Küste oder Berge? Und warum?
Ein Berg am Meer, da bin ich unkompliziert.

5. Welches ist der schlechteste Witz, den Du kennst?
Wählt ein Volk einen Milliardär zum Präsidenten …

Erzähle den Lesern drei Dinge über Dich!

Ich bin nicht abergläubisch.
Mein Garten ist immer zu klein.
Ich liebe Lauben mit Gründach.

So, und jetzt wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen beschaulichen Silvestertag und ein guten Start ins neue Jahr.

PS: Beinahe hätte ich das mit den „erfolgreichsten Beiträgen“ vergessen. Nachdem ich bei der Mystery-Blogger-Award-Nominierung 1 schon die am häufigsten und bei der Mystery-Blogger-Award-Nominierung 2 die am wenigsten beachteten Gartengeschichten verlinkt habe, möchte ich heute mal auf die Gärtner-Blind-Dates verweisen, an denen ich bisher teilnahm.

Blind-Date Edition #2 “Summer Wine”

Blind Date # 3 „I like Birds“

Fröhliche Grüße aus dem Garten

Zahlenmystik und ein Weihnachtsmann mit Hacke

MitmachBlog

Liebe Leserinnen und Leser,

an welchem Weihnachtsfeiertag die Geschenke übergeben werden, ist ja nicht eindeutig festgelegt.

Puristen werden sogleich aufstöhnen und anmerken, dass es zum Weihnachtsfest gar nicht um Geschenke geht. Zumindest was die Geschenkpalette  jenseits von Gold, Weihrauch und Myrrhe angeht.

Aber seitdem der rot gekleidete Limonadenverkäufer das Regiment vom Bischof Nikolaus von Myra übernommen hat, geht es eben doch um Geschenke. Ob diese nun am 24.12. oder am 25.12. übergeben werden oder gar erst am 26.12. ist sehr verschieden.

Ich gehöre zu den Ungeduldigen. Einerseits stehe ich der ganzen Schenkerei und dem damit unweigerlich verbundenen Konsumzwang skeptisch gegenüber; Andererseits kann es mir, wenn es denn schon sein muss, gar nicht schnell genug gehen mit der Bescherung. Deshalb ist am frühen Nachmittag des 24.12. auspacken angesagt.

Ich bekam eine schicke Wiedehopfhacke. Die Tierschützer kann ich beruhigen. Ich zerhacke auch zukünftig keine Wiedehopfe. Die Hacke sieht nur wie ein Wiedehopf

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Mythologie im Treppenhaus

MitmachBlog

Liebe LeserInnen,

heute traf ich im Treppenhaus meinen Nachbarn vom Planeten Dings. Irgendwie fühle ich mich immer gleich schuldig, wenn ich ihm begegne, weil ich so lange nicht mehr für den Mitmachblog geschrieben habe.

Er hockte auf dem Treppenabsatz und hörte mit seinem Kopfhörer so laut Rag ’n‘ Bone Man, dass ich „Human“ hätte mitsingen können.
Was ich natürlich nicht tat. Stattdessen überlegte ich kurz, ob ich mich vorbeischleiche, denn mein Nachbar vom Planeten Dings hatte seine Augen geschlossen.
Doch in dem Moment, in dem ich mich vorbeimogeln wollte, blinzelt er und ich wünschte pflichtschuldig angenehme Festtage.

„Pfft!“ Machte mein Nachbar und zog den Kopfhörer auf seine Schultern. Aus den Muscheln dröhnt: „When my skin grows old, when my breath runs cold …“
„Da wo ich herkomme, feiern wir andere Feste“, polterte er.

„Oh, ich wollte Dich nicht beleidigen,“ versuchte ich ihn zu besänftigen.

„Das nun auch nicht grade! So…

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Awardaffinität am 3. Advent

Am 12.11.2017 nominierte Jacky von „Vegan and Life“ diesen Blog für den Recognition Award. Vielen Dank für die Anerkennung.

Für einen Recognition Award wurde ich noch gar nicht nominiert. Aber da dieser Award fast genau so funktioniert, wie alle anderen auch, wird es schon gut gehen.
Also schauen wir mal:

Bedanke dich bei demjenigen, der dich nominiert hat und verlinke ihn.

Erledigt!

Schreibe einen Beitrag, um deinen Award zu präsentieren.

Mach ich grad. Als Kurznotiz schrieb ich mir zunächst Recodingsbumsaward in den Dateinamen. Deshalb hätte ich sie beinahe nicht wiedergefunden.

Erzähle kurz, wie du mit dem Bloggen angefangen hast.

Ursprünglich sollten mit diesem Blog nur die Gartengeschichten ins Internet gestellt werden. Dabei blieb es jedoch nicht und ich bin gespannt, wo das noch alles hinführen wird.

Gib zwei Ratschläge für neue Blogger.

  1. Besonders das Einfache ist schwer zu machen.
  2. Weniger ist mehr.

Nominiere 15 andere Blogger für diesen Award.

Ich nominiere … nee war nur Spaß.

Von meinen Followern haben weit mehr als 15 Blogger Anerkennung verdient. Ich will ja schließlich niemanden verärgern. Also sind alle nominiert oder eben niemand, abhängig von der jeweiligen Awardaffinität.

Kommentiere auf den nominierten Blogs, lass die jeweilige Person wissen, dass du sie nominiert hast, und verlinke deinen Beitrag zum Award.

Nun – das hat sich ja dann auch erledigt. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern wenig Stress im Konsumtrubel. 

Besinnungslose Grüße aus dem Garten

Ja ist denn heut schon Weihnachten?

Liebe LeserInnen,

WordPress hat mir geschrieben.

Es ist eine Gratulation.

Die Bloggerin mit dem Blog namens Kolumnalpolitik hat sich als tausendste Followerin in meine Liste eingetragen. Erst war ich ein wenig erschrocken, weil ich dachte, da kommt jetzt gleich eine Bürgermeisterin um die Ecke. Aber dann stellte ich erleichtert fest, dass ich nur zu flüchtig gelesen hatte.

Wenn ich es ganz genau nehmen würde, dann müsste ich ja  auch die e-Mail-Follower mitzählen, da stünde der Blog mit dem Motto Man muss kein Mann sein, um gut in der Küche zu sein – aber man darf!“  an der tausendsten Stelle. Bei diesem Motto gehört natürlich auch ein knackiger Blogname her und mit Breadguerilla wurde er auch gefunden. Hier droht bei flüchtigem Lesen ebenfalls der eine oder andere Irrtum, nur soviel bei dem Motto kann es ja gar nicht um Affenbrotbäume gehen.

Aber WordPress zählt gewissenhaft nur die WordPress-Follower, ignoriert die e-Mail-Follower schmählich und wartet außerdem mit der Gratulation, bis der/die tausenderste FollowerIn sich eingefunden hat.

Diese Ehre wurde dem Blog erbsenundingwer zuteil. Auch hier geht es nicht um Nordmänner sondern um Essen – also ganz mein Ding. Da im Gravatar etwas von Erbsenprinzessin steht, vermute ich mal es handelt sich um eine Bloggerin. Und zur Zahl 1001 passt es geradezu märchenhaft.

Zwischen Breadguerilla und Kolumnalpolitik fanden sich noch Gaumenfreude und Malinadiy ein. Erstere folgt dem Motto Magenlos nicht Gaumenlos letztere scheint im Augenblick nicht am Netz zu sein,  trotzdem bedanke ich mich natürlich recht herzlich für das Interesse an meinem Treiben.

Wer gern rechnet, hat herausgefunden, dass ich lediglich drei e-Mail-Follower habe.

Zwischen Breadguerilla und Kolumnalpolitik … findet eigentlich noch jemand, das sich das wie „Zwischen Frühstück und Gänsebraten“ liest?

Nein?

Niemand?

Na, da ist das bei mir wohl die Vorfreude.

Zwischen Breadguerilla und Kolumnalpolitik – das Zeug zum Zungenbrecher hätte es jedenfalls.

1000 Follower – Ich freue mich!

Ich danke Euch allen für das Interesse. Vielen Dank für die Likes, für die Kommentare und überhaupt…

Ihr seid die Besten.

Allerkerzigste Adventsgrüße aus dem Garten.followed-blog-1000-2x

 

 

Rosenkohlcremesuppe mit karamellisierten Walnüssen

Seit Bruce im Vorstand mitarbeitet, komme ich kaum noch an seinem Garten vorbei, ohne dass er mir Aufträge aufhalst. Mal soll ich einen Brief bei einem Gartenfreund, der in meiner Nachbarschaft wohnt, einwerfen, mal braucht Bruce Hilfestellung beim Anbringen von Zetteln im Informationskasten. Auch heute ruft er: „Karo, warte mal bitte einen Augenblick.“

Ich stelle meinen Spankorb mit Rosenkohl ab und Bruce eilt mit langen Schritten auf mich zu. Er fragt: „Hast du morgen Nachmittag schon was vor?“
Was für eine Frage? Natürlich habe ich was vor. Ich habe immer irgendwas vor. Ich schüttele meinen Kopf.

„Fein“, strahlt Bruce, „dann kannst du doch bestimmt den Baumsachverständigen zu unserem Walnussbaum am Vereinsheim führen?“

„Was ist dem mit dem Baum?“

„Da sind ziemlich zentral einige große Pilze gewachsen und ich befürchte, dass die darüber befindlichen Äste abbrechen.“

„Das wäre aber schade.“ Ich ziehe einen Flunsch.

„Viel schlimmer wäre, wenn wir deshalb den ganzen Baum fällen müssen.“ Bruce reicht mir einen Beutel mit Walnüssen. „Hier – es sind vielleicht die letzten.“

„Wann kommt der Baumsachverständige?“ frage ich.

„Gegen vierzehn Uhr. Wenn du nicht dagegen hast, sende ich ihm deine Telefonnummer.“

„Ok!“ Ich lege die Walnüsse zu meinen Kohlröschen.

Zu Hause putze ich ein halbes Kilo Rosenkohl und halbiere die Röschen. Dann schäle und würfele ich dreihundert Gramm mehlig kochende Kartoffeln. Außerdem schäle und hacke ich zwei Schalotten und schwitze sie in heißem Rapsöl an. Später gebe ich den Rosenkohl und die Kartoffeln zu den Schalotten und gieße 500 Milliliter Gemüsebrühe an. Nach zirka zwanzig Minuten ist das Gemüse gar und ich püriere es mit dem Zauberstab. Während des Pürierens gieße ich 350 Milliliter Sojamilch dazu. Drei kräftige Prisen Muskatnuss und zwei Esslöffel Weißweinessig werden untergerührt, die Suppe kurz aufkochen, dann die Hitze reduzieren und ungefähr vier Minuten sachte köcheln lassen.

Währenddessen erhitze ich einen Esslöffel Rapsöl in einem kleinen Tiegel. Darin bringe ich zwei Esslöffel Rohrohrzucker zum Schmelzen. Jeweils einen Esslöffel Wasser und Balsamicoessig rühre ich hinein, bis der Zucker anfängt zu karamellisieren. Dann gebe ich 80 Gramm grob gehackte Walnusskerne dazu und würze mit Salz und Pfeffer.

Dann nehme ich die Suppe vom Herd, rühre fünf Esslöffel Sojasahne hinein, schmecke mit Salz und Pfeffer ab und streue vier Esslöffel gehackte, krause Petersilie darüber.

Es geht nichts über frische Walnusskerne. Jedes Jahr gibt es ein wunderbares Schauspiel, wenn die Nüsse reif sind und die Gartenfreunde schon in aller Frühe im Laub unterm Baum herumsuchen. Jeder tut so, als sei er rein zufällig vorbei gekommen und habe just im Augenblick die Idee gehabt ein paar Nüsse aufzuklauben. Manchmal jedoch fallen die Masken und der Futterneid tritt offen zu Tage. Bruce kam einmal dazu, wie zwei Kleingärtner mit Holzstangen, die sie zum Abschlagen von Nüssen verwendet hatten, aufeinander losgingen. Er hatte damals Mühe die Streithähne zu trennen.

Nominierung zum Elite Award

Liebe LeserInnen,

dass immer mehr Häuser zentral beheizt werden und Wohnungen mit Ofenheizung inclusive Braunkohlenbrikettbestückung immer seltener, ist dem Vernehmen nach, gut für die Umwelt. Zum Beispiel geht der Schwefelgehalt in der Luft zurück. Das wiederum hat zur Folge, das Pilze an Obst- und Ziergehölzen auf dem Vormarsch sind. Ob Mehltau, Kräuselkrankheit, Sternrußtau oder Birnengitterrost, die Gärtner haben ihre liebe Not. Vor allem die Kleingärtner, weil die Anzahl der Fungizide, die im Kleingartenbereich angewendet werden dürfen, recht überschaubar ist.

Woran es liegt, das die Award-Nominierungen sich augenblicklich so gut entwickeln, weiß ich nicht genau. Zusammenhänge mit Ofenheizungen sind mir jedenfalls nicht bekannt.

Obwohl gegen den Liebster Award offenbar grade ein wirksames Mittel gefunden wurde, entwickeln sich Mystery Award und Versatile Award prächtig und auch die Nominierung zu einen Recognition Award erhielt ich schon.

Aber dazu später, denn zunächst möchte ich gern die Nominierung für den Magen-Darm-Awa – hust  – Entschuldigung – für den Elite Award annehmen.

Herzlichen Dank dafür an den Aushilfsjedi und an Zeilenende, die mit ihrem Podcast „Die Elite“ offenbar die schöne Tradition der Expertengespräche weiterführen. Wer das, was Jürgen Kuttner und Stefan Schwarz zu diesem Thema bisher beitrugen, gut fand, dem wird vermutlich auch dieser Podcast gefallen.

Also nochmal ganz herzlichen Dank, ich fühle mich geehrt (zwinker, zwinker), denn:

Der Elite Award ist eine elitäre Blogger-Auszeichnung für die Besten der Besten.

Die Regeln sind einfach:
Danke der Person, die Dich für den Elite Award nominiert hat und verlinke sowohl ihren Blog als auch die Webseite der Elite(dieelitepodcast.wordpress.com) in Deinem Artikel.
Schreibe diese Regeln in Deinen Elite Award Blog Artikel.
Beantworte die 5 fixen Standard-Elite-Fragen zu Verschwörungen (sowie die 7 variablen Fragen, die der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
Nominiere mind. 5 max. 13 weitere Blogger für den Elite Award
Stelle eine neue Liste mit 7 variablen Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog Artikel.

Die 5 Standard-Elite-Fragen:
1. Was ist Deine Lieblingsverschwörung?

Eindeutig die Bielefeldverschwörung.

2. Warum?

Der geschiedene Mann des Cousins einer meiner Nachbarinnen betreibt in Bielefeld einen florierenden Aluhutmodeladen. Er soll demnächst sogar und eine Zweigboutique in Wuppertal eröffnen. Das weiß ich ganz genau.

3. Wenn Du einen Tag die Weltherrschaft hättest, was würdest Du tun?

Ich würde auf meinem Fahrrad nach Bielefeld fliegen.

4. Wie hat die Erkenntnis, dass es tatsächlich eine geheime Weltverschwörung gibt, Dein Leben nachhaltig verändert?

Naja, wie das mit der Nachhaltigkeit solcher Erkenntnisse ist, weiß ich noch nicht, dafür weiß ich es noch nicht lange genug. Aber wie sagt Nico Semsrott so schön: Wir haben nur zwei Möglichkeiten. Entweder wir glauben an bereits widerlegten Quatsch. Oder wir glauben an noch nicht widerlegten Quatsch.

5. Wenn es eine Zahl gibt, der Du etwas mystisches anhaften dürftest (außer den Klassikern 5, 7, 11, 13, 23,42, 666), welche wäre das und warum?

Hier entscheide ich mich spontan für die 101. Denn der vorliegende Beitrag ist mein 101. obwohl ich eigentlich in vergangenen zwei Jahren zunächst nur einen Beitrag pro Monat fabrizieren wollte.

die ursprünglichen Blogger-Startfragen aus Podcast Folge 22:

1. Wie kamst Du zum Bloggen und worüber schreibst Du?

Die ursprüngliche Idee war, die Gartengeschichten mit Rezept, welche seit September 2015 in der Zeitschrift „Gartenfreund“ im Landesteil „Sachsen aktuell“ erschienen sind, für einen größeren Leserkreis im Internet zu deponieren. Später kam die Eigendynamik der Bloggersphäre hinzu. Awarde und so’n Krempel, das kennen ja die meisten.

2. Wie wichtig sind Dir Kommentare?

Sehr wichtig. Zum Beispiel haben die Herren Zeilenende und Aushilfsjedi schon lange nichts mehr von sich hören lassen. Noch nichtmal ein Like gab es in letzter Zeit. Ist es denn die Möglichkeit? Ich such gleich mal meine Selbstzweifel raus. Wo hab ich die nur? Auch da liegen sie ja, gleich neben dem Awardnominierungsstapel.

3. Wie kamst Du auf den Namen Deines Blogs?

Karo-Tina schreibt Beiträge in einem Blog also: karotinasblog

4. Wie vernetzt Du Dich mit anderen Bloggern?

In dem ich Beiträge like, verlinke und kommentiere. Außerdem nehme ich andauernd Award-Nominierungen an und schreibe hin und wieder Beiträge für den MitmachBlog.

5. Dein Lieblingsblog außer deinem eigenen?

Schwierig. Es gibt sehr viele Blogs, die ich mehr oder weniger regelmäßig besuche. Sehr gut gefällt mir zum Beispiel Glumm „Locker machen für die Hölle“

6. Mit Redaktionsplan oder Freischnauze?

Die Gartengeschichten entstehen wegen der Zeitung mit Redaktionsplan der Rest Freischnauze.

7. Was möchtest Du gerne gefragt werden?

Wo soll ich den Koffer mit den Diamanten hinstellen?

BulldogDetail (2)

Nun habe ich die Stelle erreicht, wo die fröhliche Regelbrecherei beginnt. Einerseits legen einige BloggerInnen, die zweifelsohne zur Bloggerelite zählen, keinen Wert auf Nominierungen und andererseits möchte ich auch niemanden dadurch kränken, dass ich hier einen Eliteblog in meiner Nominierungsliste vergesse.

Geerdete Grüße aus dem Garten

Mystery Award #2 The Tomb

Es hat sich ja vielleicht herumgesprochen, aber dieser Blog ist ein Award-Grab.

Wenn es einen Tomb-Award gäbe: Hier – ich möchte gern nominiert werden.

Denn ich breche in aller Regel die Regeln. Deshalb wird hier die Nomonierungskette beerdigt.  😀

Vor zwei Jahren, als ich noch neu in Kleinbloggersdorf war, da versuchte ich noch alles richtig zu machen. Ich mailte tapfer in der Gegend herum, um Nominierungswillige ausfindig zu machen.

Heute spar ich mir das.

Keine Nominierungen mehr.

Wer mitmachen will, möge sich nominiert fühlen. Allen anderen wünsche ich einen guten Tag respektive eine gute Nacht.

Nun könnte der eine oder die andere BloggerIn denken: Warum pappt die Aldente nicht einfach einen „Awardfree Blog“ – Button in die Sidebar?

Tja, weil ich mich trotzdem von den Nominierungen geehrt fühle.

Besonders von denen, wo die nominierenden Blogger vorher anfragen, ob ich überhaupt nominiert werden möchte. Da bin ich immer ganz gerührt.

Zum Beispiel von Björn, dem ich hiermit recht herzlich danken möchte. Björn betreibt einen Blog namens Gartenbaukunst und außerdem ist er Schrebergärtner. Das verbindet natürlich. Außerdem hatten wir schon zwei Blind Dates.  🙂

Also liebe LeserInnen, wenn sie diesen Blog noch nicht kennen, dann schauen Sie dort ruhig mal vorbei, Sie werden es nicht bereuen.
Im Gegensatz zu Björn kann ich die Urheberin des vorliegenden Awards nicht uneingeschränkt empfehlen. Deshalb verlinke ich sie hier auch nicht nochmal. Wer bei Okoto Enigma unbedingt Klicks generieren möchte, der kann gern den Umweg über die erste Nominierung für den Mystery Award  gehen, die ich von Barbara erhielt.
Auch die Regeln können dort noch einmal nachgelesen werden.

Im Beipackzettel des Mystery Award heißt es:
Dies ist eine Auszeichnung für erstaunliche Blogger mit genialen Beiträgen. Ihr Blog fasziniert nicht nur, er inspiriert und motiviert. Sie sind einer der besten da draußen, und sie verdienen jede Anerkennung, die sie bekommen. Diese Auszeichnung ist auch für Blogger, die Spaß und Inspiration im Bloggen finden und sie tun es mit so viel Liebe und Leidenschaft.

Naja – Honigtopf zu.

Drei Dinge sollen erzählt werden.

Neulich erhielt ich das Angebot, auf meinem Blog Video-Werbung schalten zu lassen. Das habe ich abgelehnt, weil die Übereinkunft ohne Vertrag getroffen werden sollte. Da ich ein kostenloses Angebot von WordPress nutze, wollte ich meinen Lesern keine zusätzliche Werbung, auf die ich keinen Einfluss habe, zumuten.

Apropos Werbung, ich recherchierte vor einigen Wochen nach Dachbegrünungen. Seitdem bekomme ich in den Werbefenstern immer schöne Gründdachfotos präsentiert. Ich glaube ich recherchiere demnächst mal nach Rosen. Nach roten, versteht sich. Für mich soll’s rote Rosen regnen … träller

Ich singe gern aber schief.

Nun zu Björns Fragen die ich sehr schön finde, und deshalb möge jede/r, die/der sich von diesem Beitrag nominiert fühlt, sie ebenfalls beantworten:

Hättest Du gerne ein bedingungsloses Grundeinkommen und würdest Du dann noch arbeiten gehen?

Das bedingungslose Grundeinkommen wird wohl früher oder später kommen.

Mir wäre früher lieber und ich würde zu denen zählen, die dann trotzdem keine Langeweile haben.

Wie lautet die Antwort auf die Fragen nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest?

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Wie heißt die Band, die die Party rockt?

Skunk anancie 

Gehst Du auf den Jahrmarkt, die Kirmes oder den Dom?

Selten, am ehesten noch auf den Weihnachtsmarkt.

Bevorzugst du eine utopische oder eine dystopische Zukunftsvorstellung?

Am liebsten würde ich unseren Kleingärtnerverein in Utopia umbenennen, damit ich mich dort vor der unausweichlichen Dystopie verstecken kann.

Soooooo ……

Die Links zu den erfolgreichsten Beiträgen befinden sich ebenfalls im Beitrag zur ersten Nominierung. Da hat sich bisher noch nichts geändert. (Kunststück, wenn bei solchen Gelegenheiten immer wieder Leser darauf hingewiesen werden.)

Deshalb möchte ich diese Regel dahingehend modifizieren, dass ich die drei Beiträge mit den (meiner Meinung nach unverdient) wenigsten Likes aufzähle.

1. Platz
mit 25 Likes Kartoffel-Apfel-Auflauf 

2. Platz
mit 34 Likes Aroniasaft & Mondkekse 

3. Platz
mit 35 Likes Erdbeerschnecken 

Ich hoffe es hat Euch Spaß gemacht.

Unregelmäßige Grüße aus dem Garten