Mystery Award #2 The Tomb

Es hat sich ja vielleicht herumgesprochen, aber dieser Blog ist ein Award-Grab.

Wenn es einen Tomb-Award gäbe: Hier – ich möchte gern nominiert werden.

Denn ich breche in aller Regel die Regeln. Deshalb wird hier die Nomonierungskette beerdigt.  😀

Vor zwei Jahren, als ich noch neu in Kleinbloggersdorf war, da versuchte ich noch alles richtig zu machen. Ich mailte tapfer in der Gegend herum, um Nominierungswillige ausfindig zu machen.

Heute spar ich mir das.

Keine Nominierungen mehr.

Wer mitmachen will, möge sich nominiert fühlen. Allen anderen wünsche ich einen guten Tag respektive eine gute Nacht.

Nun könnte der eine oder die andere BloggerIn denken: Warum pappt die Aldente nicht einfach einen „Awardfree Blog“ – Button in die Sidebar?

Tja, weil ich mich trotzdem von den Nominierungen geehrt fühle.

Besonders von denen, wo die nominierenden Blogger vorher anfragen, ob ich überhaupt nominiert werden möchte. Da bin ich immer ganz gerührt.

Zum Beispiel von Björn, dem ich hiermit recht herzlich danken möchte. Björn betreibt einen Blog namens Gartenbaukunst und außerdem ist er Schrebergärtner. Das verbindet natürlich. Außerdem hatten wir schon zwei Blind Dates.  🙂

Also liebe LeserInnen, wenn sie diesen Blog noch nicht kennen, dann schauen Sie dort ruhig mal vorbei, Sie werden es nicht bereuen.
Im Gegensatz zu Björn kann ich die Urheberin des vorliegenden Awards nicht uneingeschränkt empfehlen. Deshalb verlinke ich sie hier auch nicht nochmal. Wer bei Okoto Enigma unbedingt Klicks generieren möchte, der kann gern den Umweg über die erste Nominierung für den Mystery Award  gehen, die ich von Barbara erhielt.
Auch die Regeln können dort noch einmal nachgelesen werden.

Im Beipackzettel des Mystery Award heißt es:
Dies ist eine Auszeichnung für erstaunliche Blogger mit genialen Beiträgen. Ihr Blog fasziniert nicht nur, er inspiriert und motiviert. Sie sind einer der besten da draußen, und sie verdienen jede Anerkennung, die sie bekommen. Diese Auszeichnung ist auch für Blogger, die Spaß und Inspiration im Bloggen finden und sie tun es mit so viel Liebe und Leidenschaft.

Naja – Honigtopf zu.

Drei Dinge sollen erzählt werden.

Neulich erhielt ich das Angebot, auf meinem Blog Video-Werbung schalten zu lassen. Das habe ich abgelehnt, weil die Übereinkunft ohne Vertrag getroffen werden sollte. Da ich ein kostenloses Angebot von WordPress nutze, wollte ich meinen Lesern keine zusätzliche Werbung, auf die ich keinen Einfluss habe, zumuten.

Apropos Werbung, ich recherchierte vor einigen Wochen nach Dachbegrünungen. Seitdem bekomme ich in den Werbefenstern immer schöne Gründdachfotos präsentiert. Ich glaube ich recherchiere demnächst mal nach Rosen. Nach roten, versteht sich. Für mich soll’s rote Rosen regnen … träller

Ich singe gern aber schief.

Nun zu Björns Fragen die ich sehr schön finde, und deshalb möge jede/r, die/der sich von diesem Beitrag nominiert fühlt, sie ebenfalls beantworten:

Hättest Du gerne ein bedingungsloses Grundeinkommen und würdest Du dann noch arbeiten gehen?

Das bedingungslose Grundeinkommen wird wohl früher oder später kommen.

Mir wäre früher lieber und ich würde zu denen zählen, die dann trotzdem keine Langeweile haben.

Wie lautet die Antwort auf die Fragen nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest?

42

Wie heißt die Band, die die Party rockt?

Skunk anancie 

Gehst Du auf den Jahrmarkt, die Kirmes oder den Dom?

Selten, am ehesten noch auf den Weihnachtsmarkt.

Bevorzugst du eine utopische oder eine dystopische Zukunftsvorstellung?

Am liebsten würde ich unseren Kleingärtnerverein in Utopia umbenennen, damit ich mich dort vor der unausweichlichen Dystopie verstecken kann.

Soooooo ……

Die Links zu den erfolgreichsten Beiträgen befinden sich ebenfalls im Beitrag zur ersten Nominierung. Da hat sich bisher noch nichts geändert. (Kunststück, wenn bei solchen Gelegenheiten immer wieder Leser darauf hingewiesen werden.)

Deshalb möchte ich diese Regel dahingehend modifizieren, dass ich die drei Beiträge mit den (meiner Meinung nach unverdient) wenigsten Likes aufzähle.

1. Platz
mit 25 Likes Kartoffel-Apfel-Auflauf 

2. Platz
mit 34 Likes Aroniasaft & Mondkekse 

3. Platz
mit 35 Likes Erdbeerschnecken 

Ich hoffe es hat Euch Spaß gemacht.

Unregelmäßige Grüße aus dem Garten

4. Advent 7. Award

Nachdem ich mich hier vom regulären Awardbetrieb verabschiedet habe, ereilen mich dennoch hin und wieder Nominierungen, z.B. hier und hier.

Der heutige Beitrag wurde am Nikolaustag 2016 durch Susi und Kay ausgelöst. Ich bedanke mich für die Nominierung. Es ist mir eine Ehre.

Nur Regeln kopieren, Fragen stellen und andere Blogger nominieren mag ich nicht mehr.

Ich bitte, meinen Eigensinn zu entschuldigen und wünsche allen LeserInnen einen fröhlichen vierten Advent.

Doch nun zu den Fragen von Susi und Kay und meinen Antworten.

Was ist dein Lieblingsessen?

Ich liebe viele Speisen. Eins haben jedoch alle gemeinsam, sie sind rein pflanzlich.

Wie war das Jahr 2016 für dich?

Aufregend & anstrengend.

Hast du einen Wunsch der noch nicht erfüllt wurde?

Ja, ein Wunsch ist immer offen.

Bist du gegen irgendwas allergisch?

Ja, gegen Pollen.

Wie würdest du dich beschreiben: Mutig oder eher ängstlich?

Furchtbar mutig

Welche Serie oder Film schaust du am liebsten?

Zur Zeit: Profiling Paris

Erinnerst du dich an deinen ersten Kuss?

Nein, ich bekam ihn von meiner Mama, kurz nach dem ich das Licht der Welt erblickt hatte und ich weiß davon nur, weil mein Papa ein Foto davon gemacht hat.

Wie lange bist du schon verheiratet, mit deinem Freund/Freundin zusammen?

Lange – das ist schon mindestens … äh, Moment ich schau mal eben – wo hatte ich mir das nur notiert – ähm – naja, jedenfalls lange, ich könnte wohl sagen: sehr lange.

Gibt es jemanden den du gerne mal kennenlernen würdest?

Nö.

Gehst du auf den Weihnachtsmarkt?

Nur mit alter Jacke.

Was gibt es bei euch zum Weihnachtsessen? Traditionell mit z.B. mit Gans?

Es gibt schon seit einigen Jahren (Vorsicht Werbung!) einen Vesttagsbraten mit Rotkohl und Klößen. Da freut sich das Fräulein Tochter. Tiere müssen dafür weder sterben, noch werden welche dafür ausgebeutet. (Hoffe ich jedenfalls.)

Bratäpfel, Rumkugeln und Bethmännchen

Weihnachtsmärkte gehören nicht gerade zu meinen Lieblingsorten. Ich wurde einmal im Gedränge nachhaltig traumatisiert. Beteiligt waren drei unachtsame Leute, eine Bratwurst mit viel Senf, eine brennende Zigarette und ein Becher Glühwein. Der genaue Ablauf der Katastrophe konnte nie vollständig rekonstruiert werden. Nur so viel: Meine damals neue Jacke wurde so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass ich sie heute nur noch zur Gartenarbeit tragen kann.

Meine Gartennachbarin Frau B. steht mit Rapunzel und zwei weiteren Gärtnerinnen am Zaun. Die Damen zählen die Vorteile eines Weihnachtsmarktbesuches auf.

„Na gut,“ sage ich schließlich, „aber wir gehen zu diesem Wintermarkt, wo mein Fräulein Tochter zu Gunsten eines Tierschutzvereins Bratäpfel verkauft. Da könnt ihr gleich mal was für die gute Sache tun.“

„Fein, mal sehen, was aus den Boskoop-Äpfeln geworden ist, die sie bei mir geerntet haben,“ freut sich Rapunzel. Auch die anderen stimmen zu und ich übernehme die Führung. Immerhin habe ich schon die richtige Jacke an.

Auf dem Weg fragt Frau B.: „Wieso nennen die das Wintermarkt?“

„Keine Ahnung,“ antworte ich.

„Vielleicht wollen die Veranstalter keine religiösen Gefühle verletzen,“ mutmaßt Rapunzel.

Auf dem Wintermarkt angekommen, stellen wir schnell fest, dass ein Markt mit Bratäpfeln, Nussknackern, Spekulatius, Räucherwerk, Stollen, Lebkuchen, Kinderspielzeug und Tannenbaum mit Lichterkette heißen kann wie er will, es bleibt ein Weihnachtsmarkt. Zumindest solange er in der Adventszeit stattfindet.

Das Fräulein Tochter freut sich, uns zu sehen.

Wir ordern fünf Bratäpfel und fünf Rumkugeln und befüllen die Spendenbüchse großzügig.

Die jungen Leute vom Tierschutzverein hatten aus Rapunzels Boskoop-Äpfeln mit einem zylindrischen Stecher die Kerngehäuse entfernt. Das entstandene Loch füllten sie mit Marzipan und Rosinen. Das Fräulein Tochter schürte die Holzkohlenglut unterm Grillrost. Nach einem kurzen Aufenthalt unter der Grillhaube bekam jeder Apfel einen Guss Vanillesoße. Die Vanillesoße hatten sie aus 500 ml Mandelmilch, dem Mark einer Vanilleschote, 20 g Stärke und drei Esslöffeln Rohrohrzucker bereitet.

Für die Rumkugeln waren 300 g Zartbitterschokolade geschmolzen worden. Unter ständigem Rühren wurden 250 g Margarine, 75 g Puderzucker, 200 g gehackte Mandeln und ganz zum Schluss drei Esslöffel Rum hinzugefügt worden, bis eine gleichmäßige Masse entstanden war. Nach dem Abkühlen wurden aus der Schokomasse Kugeln geformt und diese entweder in Kakaopulver oder in Kokosflocken gewälzt.

„Und was ist das?“ Fragt Frau B. und deutet auf eine Schüssel mit goldgelben Mandelplätzchen.

„Bethmännchen,“ erklärt das Fräulein Tochter. „Einfach 200 g Marzipan Rohmasse mit einem Esslöffel Stärke, 50 g Puderzucker, 3 Esslöffeln Mandelmilch und 60 g Dinkelmehl Typ 630 verknetet, kirschgroße Kugeln geformt, mit je drei halben Mandeln verziert und im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Ober- und Unterhitze goldgelb gebacken.“

„Eine Runde davon bitte,“ sagt Frau B. und steckt einige Münzen in die Spendenbüchse.